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Rasen pflegen – viele Tipps

Ein satter, grüner Rasen kommt nicht von allein. Sie müssen Ihren Rasen pflegen. Und zwar systematisch über das ganze Jahr verteilt.

Entscheidend beim Rasen pflegen sind dafür 5 Schritte:

  1. Regelmäßiges Mähen
  2. Vertikutieren und Lüften
  3. Ausbessern und Nachsähen
  4. Sinnvolles Düngen
  5. Richtiges Bewässern

Gerade im Frühjahr sollten Sie die Hauptarbeiten wie erstes Mähen. Vertikutieren, Unkraut entfernen und Nachsähen erledigen, um so Ihrem Rasen einen guten Start in die Saison zu ermöglichen.

1. Rasen pflegen – regelmäßiges Mähen

Das Rasen pflegen beginnt im Frühjahr mit dem ersten Rasenschnitt, der in der Regel Ende März – Anfang April fällig ist. Er bildet den Start für die besonders im Frühjahr wichtigen Arbeiten. Achten Sie darauf, dass die Messer Ihres Rasenmähers geschärft sind.

Bei einem herkömmlichen Rasenmäher sollten Sie die Messer mindestens einmal im Jahr schärfen oder besser schärfen lassen. Denn wenn Sie das Schärfen nicht absolut gleichmäßig machen, kann es zu Unwucht kommen und die Lager ihres Rasenmähers werden zerstört.

Rasen pflegen

© michaeljung – Fotolia.com

Falls Sie einen Mähroboter verwenden und sich so das Rasen pflegen deutlich einfacher machen,  können Sie bei den Modellen von Automower oder Gardena die Messer relativ einfach austauschen. Bei anderen Mähern empfiehlt sich ein Schärfen im Fachhandel.

Teilweise wird empfohlen, erst einmal die Spitzen des Rasens zu schneiden und anschließend den Rasen auf ca. 3 cm Länge zu kürzen. Diese Länge ist für das spätere Vertikutieren ideal.

Im Laufe des Sommers empfiehlt sich eine Länge von 5 – 6 cm, denn dadurch wirft das Gras Schatten und der Boden trocknet nicht so schnell aus.

Ein regelmäßiger Rasenschnitt macht den Rasen dicht und strapazierfähig. Die Verwendung eines Mähroboters, der mehrmals am Tag den Rasen beschneidet, ist dafür ideal.

Bei der Verwendung herkömmlicher Rasenmähern ist es eher so, dass der Rasen einmal in der Woche geschnitten wird. Das wirkt sich nicht nur negativ auf den Rasenwuchs auswirkt, sondern Schadkräutern können längere Zeit wachsen.

Achten Sie bei der Mahd unbedingt auf scharfe Messer, denn sonst wird das Gras nicht geschnitten sondern nur abgerissen, trocknet aus und vergilbt.

2. Rasen pflegen – Vertikutieren und Lüften

Nach dem Rasenschnitt auf ca. 3 cm Länge sollten Sie gerade im Frühjahr Ihren Rasen vertikutieren, denn im Laufe der Zeit und besonders über den Winter setzen sich abgestorbene Grasreste, Blätter und mehr zwischen den Grashalmen ab und verhindern so die Belüftung der Pflanzen. Gerade vertikutierten ist eine wichtige Tätigkeit beim Rasen pflegen.

Mit einem Vertikutierer können Sie diesen Rasenfilz recht leicht entfernen. Dabei ritzen senkrecht stehende Messer den Boden zwischen den Grashalmen 2 – 3 mm ein und kämmen so den Filz heraus. Vertikutieren sollten Sie in Längs- und in Querrichtung.

Rasen lüften

© NinaMalyna – Fotolia.com

Den ausgekämmten Rasenfilz harken Sie dann zusammen. Einen Teil können Sie kompostieren, Sie müssen nur darauf achten, das die Filzlage nicht zu dick ist, denn dann kommt es schnell zur Schimmelbildung. Legen Sie zwischen die Filzlagen jeweils eine Schicht klein geschnittene Zweige oder Äste. Sie können den Filz auch zwischen Beetpflanzen zum Mulchen verwenden.

Damit Ihre Rasen Luft bekommt und sich keine Staunässe bildet, sollten Sie beim Rasen pflegen auch ans  Lüften denken. Dazu können Sie mit der Grabegabel Löcher stechen. Wie Sie auf dem Bild sehen, gibt es auch noch effektivere Methoden.

3. Rasen pflegen – Ausbessern und Nachsähen

Nach dem Vertikutieren geht es beim Rasen pflegen weiter damit, Ihren Rasen vor  Moos zu schützen. Das erreuchen Sie durch Kalken und anschließendem düngen. Hier empfiehlt sich ein Langzeit-Dünger, der einige Monate wirkt.

Rasen pflegen bedeutet auch, Unkraut zu entfernen. Unkraut sollten Sie mit einem Unkraut-Stecher entfernen und die Löcher mit einem Gemisch aus Sand und Torf wieder schließen. Dann die Fläche mit etwas Grassamen bestreuen.

Größere kahle Flächen reißen Sie mit einem Hand-Vertikutieren oder einer Harke tief auf, streuen dann Sand ein und verteilen gleichmäßig Grassamen darauf. Anschließend decken Sie die Fläche leicht mit Komposterde ab. Bewässern Sie die Fläche häufig leicht und schon nach wenigen Tagen kommt der neue Rasen wieder durch.

4. Rasen pflegen – sinnvolles Düngen

Nach dem Vertikutieren, meißt Anfang April, sollten Sie beim Rasen pflegen den Rasen das erste Mal im Jahr düngen. Anfang September empfiehlt sich dann im Rahmen des Rasen pflegen eine 2. Düngung. Verwenden Sie am besten Langzeit-Dünger. Achten Sie dabei unbedingt auf die Hersteller-Angaben und verwenden Sie möglichst einen Streuwagen. So verteilen Sie den Dünger gleichmäßig, schaden dem Rasen nicht durch Überdüngung und schonen die Umwelt.

Rasen düngen

© bildergala – Fotolia.com

Weiter geht es mit dem Rasen pflegen, in dem Sie ihn intensiv wässern. So werden die Nährstoffe schnell in den Boden geschwemmt. Lassen Sie den Rasen niemals nach dem Düngen trocken liegen. Der Dünger verbrennt dann die Rasenfläche und schadet so nur.

Wenn Sie viel Unkraut im Rasen haben, können Sie auch spezielle Dünger mit Unkraut-Vernichter wählen. Besser ist es natürlich, beim Rasen pflegen das Unkraut zu entfernen. Handelt es sich jedoch im Klee oder ähnliches und es muss flächendeckend gehandelt werden, ist ein Dünger mit Unkrautvernichter angesagt.

Durch den fortwährenden Schnitt eines Mähroboters kommen Unkräuter aber erst garnicht dazu, zu wachsen und zu blühen, sodass sie nach und nach verschwinden. Hartnäckige Unkräuter sollten Sie wie weiter oben beschrieben, ausstechen.

5. Rasen pflegen – richtiges Bewässern

Während der Sommermonate von Juni bis September besteht das Rasen pflegen hauptsächlich aus Mähen und regelmäßig gewässern. Oftmals wird dabei der Fehler gemacht, die Rasenfläche nicht richtig durch zu bewässern sondern nur oberflächig anzufeuchten.

Rasen sprengen

© Gerhard Seybert – Fotolia.com

Wichtig ist aber, dass die Graswurzeln, die etwa 10 cm tief liegen, gut durchgefeuchtet werden. Lassen Sie also den Rasensprenger mindestens 20 – 30 Minuten in Betrieb, so dass Ihr Rasen auch wirklich gut durchgefeuchtet ist.

Ist der Rasen erst einmal gut durchgewässert, reicht eine Bewässerung in gleicher Art alle 4 – 7 Tage. Bewässern in kürzeren Abständen fördert den Wurzelwuchs nahe der Oberfläche und führt so zu schnellerem Austrocknen des Rasens.

Ihren Rasen sollten Sie am besten Abends wässern, denn so kann das Wasser nicht so schnell verdunsten. Ein weiterer Nachteil der Bewässerung am Tag ist der Brennglas-Effekt, da Wassertropfen wie ein Brennglas wirken können und das Gras verbrennen.

Achten Sie aber bitte darauf, dass Sie Ihren Mähroboter nicht während des Bewässerns oder kurz danach auf die Reise schicken.

 Hier noch ein Video, das Ihnen zeigt, wie Sie Ihren Rasen pflegen:

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Fazit:

Rasen pflegen bedeutet viel Arbeit. Da sollte man jede Möglichkeit zur Arbeitserleichterung nutzen. Die Hauptarbeiten beim Rasen pflegen gerade im Sommer  sind Mähen und Bewässern. Für beide Bereiche gibt es inzwischen hervorragende technische Hilfen.

Beim Mähen Helfen Ihnen Mähroboter, wie Sie hier auf Mähroboter-Tipps.de vorgestellt werden und beim Bewässern helfen ausgeklügelte Bewässerungsanlagen oder schon einfache, über eine Schaltuhr betriebene Regner.

Machen Sie sich das Rasen pflegen so einfach wie möglich und genießen Sie Ihren Garten in voller Pracht. Die Technik machts möglich.

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